Psychophysiognomik

Der Begriff Psychophysiognomik stammt aus dem Griechischen und heisst «das Wesen erkennen und beurteilen». Im engeren Sinne ist Psychophysiognomik die Wissenschaft vom Ausdruck der Formen und Farben, der Spannungen und Bewegungs-Erscheinungen beim Menschen. Es sind dies die Körper-, Kopf-, Gesichts- und Augenform, die Mimik, Gestik, Körperhaltungen und -stellungen, die Handschrift, die Zeichnungen, die Sprache und sonstige Leistungen. Die Physiognomik nach Carl Huter basiert auf evolutionsbedingten, anatomischen, physikalischen und chemischen Grundgesetzen und ist frei von ideologischen und religiösen Abhängigkeiten.

Fritz Aerni, Lehrbuch der Menschenkenntnis, Carl-Huter-Verlag, Zürich